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Chemie Radebeul

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Fritz, Marco
Nikolaus, Holger
Pesler, Lutz
Umlauft, Horst
Umlauft, Jens
Wagner, Michael
Wrona, Sebastian
 

Männer (OKV-Liga 200)
Spieljahr 2017 / 2018

Ansetzungen

18. Spieltag, 24.03.2018

 

Radeberger SV

-

BSV Chemie Radebeul

4.895

:

4.874

KSV Dresden-Leuben

-

SV Ulbersdorf

5.044

:

5.473

Tharandter KV

-

MSV BW Kreckwitz

5.337

:

5.219

TSV Weißenberg-Gröditz

-

SV BW Deutsch-Ossig

5.050

:

5.036

KSV Heidenau

-

spielfrei

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Letzter Spieltag, unser Abschied von 200 Wurf. Sicher, ein bißchen Wehmut schwang natürlich mit. Ansonsten konnten wir in Radeberg völlig unbeschwert aufspielen. Für beide ging es eigentlich um nichts mehr, wir waren vom dritten Platz nicht mehr zu verdrängen und die Radeberger konnten selbst mit einem Sieg den letzten Tabellenplatz nicht mehr verbessern.

Natürlich wussten wir vorher, dass man sich auf den Radeberger Bahnen Ergebnisse regelrecht im Schweiße seines Angesichts erarbeiten muss und wenn es nicht läuft auch ordentlich baden gehen kann. Aber wer nimmt sich so etwas schon vor. Wir wollten gewinnen, um wenigstens einen versöhnlichen Abschluss mit der Disziplin 200 Wurf im Gedächtnis zu behalten.

Begleitet von einem so zahlreichen wie laustarkem Anhang, übrigens auf beiden Seiten, begannen wir mit einem reinen Umlauft-Duo den Wettkampf. Dass sich Horst im Bruderduell mit 778 gegen Jens, der 764 erzielte knapp durchsetzen konnte, sorgte bei beiden nicht gerade für Beifallsstürme. Dafür blieben insbesondere beim Abräumen zuviele Möglichkeiten ungenutzt.

Die Gastgeber kamen dagegen bedeutend besser ins Spiel und konnten beim ersten Spielerwechsel einen Vorsprung von 112 Holz an der Anzeigetafel ablesen. Das ist für eine wenig ergiebige Bahn, zu denen man Radeberg zweifelsfrei zählen muss, schon eine ganze Menge. Unsere Chancen auf den Sieg waren jetzt zwar geringer als zu Beginn, aber noch waren zwei Drittel des Wettkampfes zu absolvieren.

In der mittleren Paarung marschierten Marco Fritz (802) und Michael Wagner (804) dann nahezu im Gleichschritt über die Bahnen. Allein, sie konnten sich von ihren Gegnern nicht nennenswert absetzen. Der Durchgang ging nach Punkten zwar an uns, der Rückstand verringerte sich aber nur um magere 14 auf 98 Holz. Ob da noch etwas möglich war? Zumindest wir sagten eindeutig ja und gaben unserem Optimismus auch laustarken Ausdruck. Und die Radeberger sahen sich mit der deutlichen Führung im Rücken auch nicht bemüßigt, leiser zu werden. Ich würde sagen, nach Anfeuerungspunkten hatten wir schon mal ein Unentschieden erreicht.

Im Finale machten sich Lutz Pesler (845) und Holger Nikolaus (881) an die Aufholjagd. Beide haben das ganze Spieljahr mit guten Ergebnissen maßgeblich zu unserem dritten Platz beigetragen und wollten dies auch auf schwerem Geläuf bestätigen. Von Beginn an hatten sie ihre Gegner unter Kontrolle, zuweilen wie auch alle Anderen mit dem Kegelfall hadernd, aber der Rückstand schmolz langsam und stetig. Nach drei Bahnen mussten die Hausherren zum zweiten Mal wechseln, am Bild änderte sich wenig. Auf der letzten Bahn machten wir durch sehr gute Volle einen großen Sprung und waren erstmals in Schlagdistanz. Jetzt galt es, die Nerven zu behalten und vor allem sicher abzuräumen. 10 Wurf vor Schluss konnten wir in Führung gehen. Leider nur kurz, weil sich auch die Gastgeber vor allem bei den Anspielen nervenstark zeigten und zuweilen auch das Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite hatten. Am Ende bezwang uns Radeberg mit 4.895 zu 4.874, für hiesige Verhältnisse keine schlechten Ergebnisse und für die Zuschauer war es auf alle Fälle ein kurzweiliger und spannender Nachmittag.
 

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